Frisch Gedrucktes berührt die Sinne: „The Power of Print“ eine Metaanalyse

In einer Welt, in der uns die Pixel vor den Augen verschwimmen und eine Information die nächste jagt, sehnen sich die Menschen wieder nach haptischem Vergnügen, Langsamkeit und Vertrautem. Druckerzeugnisse in Wort und Bild haben noch lange nicht ausgedient. Das erleben wir jeden Tag, denn unsere Kunden setzen weiterhin auf Printprodukte und erreichen damit wiederum ihre Kunden. Printerzeugnisse bleiben relevant und können die moderne Online-Kommunikation sogar wirkungsvoll ergänzen oder bereichern. Print spielt auch im Marketingmix unseres Zeitalter eine nach wie vor sehr wichtige Rolle.

Warum das so ist und was das mit unserer menschlichen Psyche zu tun hat, damit befasst sich eine aktuelle Metaanalyse, die die Ergebnisse vieler Studien zur Wirkung von Print beleuchtet und zusammenfasst. Das finden wir spannend, weil „The Power of Print“ unserer menschlichen Wahrnehmung auf den Grund geht. Dafür hat das Multisense Institut für sensorisches Marketing im Auftrag der Creatura-Initiative über ein Jahr lang mehr als 300 internationale Studien zur Werbewirkung von Print und Druckveredelung analysiert.

Die Verfasser heben darin hervor, dass wir Menschen ein Verlangen nach Berührung in uns tragen, weil wir dadurch buchstäblich unsere Welt begreifen. Dabei stützen sie sich unter anderen auf die Wissenschaftler Heller und Clark, die bereits 2008 folgendes herausfanden: „Durch Berührung vergewissern wir uns, was real und wirklich ist, und bilden uns ein Urteil.“ Wir spüren die Welt und vertrauen dem, was wir fühlen. Findet Berührung nicht statt, können wir uns schlechter orientieren und auch Marken und Produkte weniger gut beurteilen. In der digitalen Welt fehlt uns das „sensorische Feedback“, um Unterschiede zu spüren. Es fällt uns schwer, uns zwischen den vielen Dingen, die uns auf dem Bildschirm gezeigt werden, zu entscheiden. Oft werden Suchvorgänge abgebrochen. Denn wir sehnen uns nach echtem Erleben.

Hier kommen Printprodukte ins Spiel: Ob es sich um Anzeigen, Direct Mailings oder Verpackungen handelt, Druckerzeugnisse sind durch ihren beständigen Charakter und ihre multisensorischen Qualitäten optimal geeignet, um sich in unser Bewusstsein einzuprägen, weil sie eben nicht flüchtig sind. Diese Eigenschaften können eine Marke stärken.

Digital hilft Print

Die Creatura-Metaanalyse „The Power of Print“ macht dazu deutlich, dass der digitale Fortschritt die Printkommunikation bereichert: Es sind neue Druckverfahren und Veredelungstechniken entstanden und Individualisierungen in Kleinstauflagen möglich. Durch Lacke, Farben, Metallisierungen oder Prägungen werden Printerzeugnisse zu idealen multisensorischen Kommunikationsprodukten. Neue crossmediale Technologien wie Augmented Reality bieten sogar zusätzliche Perspektiven für das Marketing.

Der Blick und das Betrachten sind neben dem Berühren ebenfalls entscheidend an unserer Kaufentscheidung beteiligt: Was wir zuerst sehen und länger betrachten, das wählen wir meist auch aus. Dabei brennen sich gedruckte Bilder und Worte stärker in unser Gedächtnis als digitale.

Wir vertrauen dem, was wir sehen und fühlen

Printmedien spielen außerdem in der Vertrauensbildung eine wichtige Rolle. So erkennt die Creatura-Metaanalyse, dass wir Menschen gedruckten Anzeigen mehr vertrauen als Online-Anzeigen. Wer Menschen also von seinen Produkten überzeugen will, muss deren Nutzen glaubwürdig kommunizieren. Denn Menschen kaufen letztendlich nur Dinge, denen wir (auch unbewusst) vertrauen. Printmedien spielen bei der Vertrauensbildung eine entscheidende Rolle, weil wir sie in unseren Händen halten und berühren können. Vertrauen und Glaubwürdigkeit wiederum führen zu einer starken Markenbindung – wie uns Produkte, die schon lange auf dem Markt sind, beweisen. Für sie wurde schließlich in der Vergangenheit mit gedruckten Anzeigen, Plakaten oder auf Verpackungen geworben. An manche können wir uns noch aus der Kinderzeit erinnern – oder wer weiß nicht mehr, dass Brandt-Zwieback mit einem blonden Jungen auf knall-orangefarbenen Hintergrund warb?

Informationen zur Metaanlyse „The Power of Print“ finden sich hier https://www.creatura.de/power-of-print/metaanalyse Dort kann man sich auch eine Infobroschüre herunterladen.

Wir selbst nutzen Printprodukte für unsere Eigenwerbung ebenso wie die moderne digitale Technik und finden, sie ergänzen sich optimal. Unsere Kunden informieren sich gern auf unserer Webseite oder folgen uns in den sozialen Medien – aber sie lieben auch unsere Weihnachtsmailings.